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Meine kosmischen Ursprungsfrequenzen
Mein spanischer Jakobsweg
Lichtnahrung
Dezember 2012
Dezember 2012

Alles, was dir unerwartet passiert, ist ein Geschenk Gottes,
das dir zum Segen gereichen wird…

Während alle Welt im Dezember 2012 noch über das Ende des Maya-Kalenders oder sogar über allerlei schräge Weltuntergangsszenarien nachdachte, war es mir wieder einmal gegeben, dass Veränderung angesagt war. Diesmal nicht durch Regenerationstechniken, mit denen ich mich schon viele Jahre beschäftigt hatte, sondern durch ein Ereignis, das ganz unvermittelt eingetreten ist.

Ich bin ja selbst keine Astrologin, sondern lasse mir von Zeit zu Zeit mein jeweiliges Jahreshoroskop von einer lieben Freundin erklären. Hätten wir aber mein damaliges Jahreshoroskop näher betrachtet, wäre es schon klar geworden, dass es im Dezember 2012 ausnahmsweise eine sehr machtvolle Planetenkonstellation gab, deren Einfluss möglicherweise von meiner Seele schon bei meiner Geburt als Ausstieg aus dieser physischen Existenz geplant war.
Denn alle persönlichen planetaren Konstellationen formieren sich ja ab dem Moment der Geburt, und es gibt dabei keinerlei Zufall oder Irrtum.
 Entsprechend den Erklärungen der geistigen Welt: dein Leben folgt einerseits deinen eigenen Schöpfungen (Gedanken, Gefühlen) und andererseits einer übergeordneten Agenda (kollektives Schicksal, Entscheidungen deiner Seele vor der Geburt). 

Doch auf der anderen Seite waren in meinem Leben schon durch so viele Jahre ganz viele Weichen in Richtung Leben, Licht und liebevolles Sein ausgerichtet. Also befinde ich mich weiterhin hier auf unserem Planeten Mutter Erde, und es gut so, wie es ist.    

In meinem Beruf als Fremdenführerin war ich an diesem verschneiten Wintertag mit einem Reisebus - mit Gruppe - unterwegs auf dem Heimweg von einer idyllischen Adventfahrt. Ein uns entgegen kommender, schwer beladener Schottertransporter geriet auf der schneeglatten Landstraße ins Schleudern und prallte in den Bus, geradewegs dort hinein, wo ich neben dem Busfahrer saß. Mein letztes erinnertes Bild ist der LKW, der fast wie in Zeitlupe durchs splitternde Fenster hereinkam. Der Fahrzeugteil, in dem ich gesessen war, existierte danach gar nicht mehr. Alle folgenden äußeren Ereignisse wurden mir erst sehr viel später erzählt. Glücklicherweise waren mit Ausnahme einer Dame mit Beinbruch alle anderen Insassen mit nur kleineren Verletzungen wie Prellungen u. ä. davongekommen. Ich aber wurde ich bei diesem Verkehrsunfall so schwer verletzt, dass die Ärzte tagelang zweifelten, ob ich dies überleben könnte. Alle Errungenschaften der Medizin wurden mobilisiert, und doch wussten alle, dass es einem Wunder gleichen würde, wenn ich am Leben bleiben würde.

Meine Familie, alle meine Freunde und Freundinnen, meine Bekannten und Kolleginnen, sie alle beteten und vollzogen lichtvollste Energieübertragungen. Meine lieben Sol’A’Vana-Freunde sandten Sol’A’Vana-Energie, die Reikileute schickten Reiki, alle trugen etwas bei. Und so geschah dieses Wunder.  

Allerdings war mir wegen des extremen Blutverlustes eines meiner beiden Beine amputiert worden. Eine völlige Richtungsänderung in meinem physischen Leben hatte sich vollzogen.  

Einige Wochen später wurde ich von Freunden gefragt, ob ich irgendwelche Vorahnungen gehabt hätte. Nein, keinerlei Vorahnungen.
Und dabei hatte ich mich in den vergangenen Jahren ausnahmslos daran gewöhnt, dass mir meine Intuition zuverlässig und immer Impulse
sendet (und das glücklicherweise nach wie vor tut), wenn ich etwas wissen soll, mich an etwas erinnern soll. Aber hier: nichts, alles im grünen Bereich...

Ich hatte an den vorangegangenen Wochenenden jeweils an hochspirituellen Seminaren teilgenommen und befand mich völlig in der Geborgenheit von lichtvollen Energien.
Manchmal vergleiche ich aus heutiger Sicht diese Situation mit einem Computer, bei dem zu einem bestimmten Zeitpunkt eine externe Festplatte bzw. ein Datenstick mit neuem Programm zugeschaltet wird. Wobei die Komplexität einer Seele die vergleichsweise Schlichtheit eines Computers gewiss weit übertrifft...

Eine weitere neugierige Frage war, ob ich während der zwei Wochen meines künstlichen Tiefschlafs eine Nahtoderfahrung erlebt hätte, wie sie u.a. von Dr. Elisabeth Kübler-Ross beschrieben worden war.
Nein, auch die hatte ich definitiv nicht gehabt.

Vielmehr hörte ich sehr früh -  wie gesagt, ich befand mich noch in einem künstlichen Tiefschlaf - innerlich die laute Frage, wofür ich mich denn nun entscheide? Ich weiß noch, dass ich keine Sekunde lang daran zweifelte, dass ich weiterhin in diesem Leben bleiben würde. Und dass es allein von mir abhing, wohin ich mich wandte.

Weiterhin sah ich in dieser Phase ganz konkret die langen Gänge vor den Operationssälen und Röntgenzimmern. Ich sah Frauen, die mir mitteilten, wer ich war und wo ich mich befand (Schwestern der Intensivstation bestätigten mir sehr viel später, dass sie allen Koma-Patienten Namen und Ort vorsagten). Und ich weiß noch, wie ich mir darüber Gedanken machte, was ausgerechnet ich in einem Unfallkrankenhaus zu suchen hätte.
Ich sah meine Familie und fühlte ganz präzise ihre Anwesenheit neben mir, stärkend, beruhigend, liebevoll. Ich sah ihre Tränen und hörte ihre liebevollen Worte, die ich ihnen nach meinem Erwachen wiedererzählen konnte. Die Kraft, mit der sie mich ins Leben zurückriefen, war außerordentlich stark zu spüren.
Ich hörte medizinische Gespräche. Und ich konnte völlig klar erkennen, dass mein Bein nicht mehr war und dass viele Operationen stattfanden. Ich dachte nur immer wieder angestrengt nach, um herauszufinden, was überhaupt Sache war. Ich konnte ja hören, wie über ‚Unfall‘
gesprochen wurde, aber ich brachte das in keinster Weise mit mir in Verbindung. Durch die starken Medikamente war mir die Erinnerung an
das Ereignis Verkehrsunfall abhanden gekommen.

Später waren alle einigermaßen überrascht, dass ich so detailgetreu über die Zeit berichten konnte, in der ich doch allem Anschein nach ‚nur' schlafend dagelegen war. 

Es scheint mir aber auch sicher, dass eine kindliche Ebene meines Unterbewusstseins parallel dazu und ganz eigenständig  das Geschehen beobachtet hat - ich gehöre nun mal zu den Menschen mit recht gut geöffnetem Dritten Auge - und nach Erklärungen gesucht hat. Durch den
Einsatz massivster Medikamente war der Strukturfaktor Gehirntätigkeit stark reduziert worden, also gab es keine mahnenden Ordnungsrufe oder liebevollen Erklärungen 'von oben', und viele falsche Schlussfolgerungen entstanden, die ich später, eine nach der anderen, wieder revidieren musste. Erst als eine Woche nach dem Unfall die Medikamente deutlich reduziert wurden, regte sich der kluge Beobachter und Analyst im Kopf, und jeder Input gelangte mehr und mehr wieder durch die gewohnten Wahrheitsfilter.
Für mich eine ganz, ganz spannende Erfahrung, die mir hier und heute noch sehr gut abrufbar im Gedächtnis geblieben ist. Darüber hinaus überflutet mich großes Mitgefühl für Menschen, deren Gehirnfunktionen warum auch immer eingeschränkt sind. Denn auch ich war einmal dort...

Was ich definitiv - es wird wohl in der zweiten Woche meines künstlichen Tiefschlafs gewesen sein - denken konnte, war die Frage, wie das denn alles in mein Leben passte. Die Antwort, die ich mir ehrlich darauf gab, fiel recht nüchtern aus: gar nicht. In meinem Leben passierten doch die GUTEN Dinge! Und da mir zugleich völlig klar war, dass ich derzeit keinen Einfluss auf die äußere Situation nehmen konnte, wusste ich, dass es ausschließlich darum ging, WIE ich hier und jetzt damit umging. Es ja immer dasselbe: es geht im Grunde nicht so sehr darum, WAS im Leben geschieht. Es geht immer darum, von welcher Seite aus wir etwas betrachten, WIE wir damit umgehen. Und ich machte mir vollkommen bewusst, dass niemand anderer als ich selbst das Geschehen in mein Leben einordnen konnte.
Ich weiß noch, dass ich mich durchaus wunderte, wie in aller Welt ich mir das erschaffen hatte. Eines kann ich aber mit Bestimmtheit bestätigen: ich hatte in keinem Augenblick das Gefühl, dass ich 'Opfer' einer unberechenbaren Situation geworden war. Und es gab niemals
auch nur einen einzigen Moment, in dem ich mir die berühmte Frage 'Warum?' stellte. Denn ich war mir auch in dieser Lage vollkommen bewusst, wie fatal diese Frage sein kann: im Grunde gibt es doch niemals eine befriedigende Antwort darauf, und so entpuppt sie sich so oft als direkte Straße ins persönliche Unglück!

Statt dessen atmete ich ganz bewusst und sehr tief durch und sprach in tiefer Überzeugung zu mir selbst: ‚Wenn es also wahr ist, dass in meinem Leben nur die guten Dinge passieren, dann erkläre ich auch dieses Ereignis zu etwas Gutem‘. Was nun folgte, dauerte nur kurz, war aber dennoch ein zugleich beispiellos intensiver sowie enorm anstrengender Kraftakt. Eine wahre Zerreißprobe. Es war mir, als würde ich einen machtvollen, verwirrenden Energiesturm mit einer einzigen Handbewegung anhalten. Die innere Stille, die ich danach fühlen konnte, tat so gut. 

Doch gab es immer noch diese zahlreichen inneren Bilder, die sich seit dem Unfall  gebildet hatten und die viel Beunruhigendes spiegelten. Ich nahm wahr, wie mir meine innere Weisheit eingab, dass ich alles, alles verzeihen und vergeben musste. Mir selbst und jedem einzelnen Beteiligten. 

Als erstes aktivierte ich in mir maximalen inneren Frieden. Ich nahm den Kristall Sol'A'Vana, die pure Friedens- und Lichtkraft, zu Hilfe und rief die Anwesenheit von Jesus Christus herbei. Ich visualisierte Bild um Bild, und ich konnte beobachten, wie jedes einzelne mit gleißendem Licht so lange bestrahlt wurde, bis es sich aufgelöst hatte und endgültig verschwunden war. Doch dann, und das passierte tatsächlich jedes Mal völlig wie von selbst, sah ich neue Bilder: mich selbst in einem sportlichen Badeanzug, zwar mit ‚nur‘ einem Bein, aber voll unbändiger, sommerlicher Lebensfreude, in einen tiefgrünen See springend und durch kristallklare Fluten schwimmend. Oder ich konnte mir dabei zusehen, wie ich immer wieder mit ganz vielen Menschen, erstmals auch mit Behinderung, arbeitete. Ein völlig neues Leben zeichnete sich ab. Alles war gut.
Und ich fühlte: DAS ist im Hier und Jetzt das Lichtvollste, das sich mir zeigt.

Erst danach war ich bereit, aufzuwachen. Inzwischen war es Weihnachten geworden, und meine Familie war fassungslos und überglücklich über meine Rückkehr.

Ich erlebte aber noch einmal, wie seltsam die Wege unseres Bewusstseins sind. Die meisten Gehirnzonen hatten ja wohl diese Wochen in Betäubung ‚verschlafen‘ und aktivierten jetzt erst maximalen Stress und ein akutes Gefühl von Lebensgefahr! Ich weiß nun aus eigenem Erleben, warum manche Komapatienten beim Aufwachen häufig sogar die Hilfestellungen des Pflegepersonals abwehren: sie sind in Aufruhr und reagieren sogar zornig, denn sie verstehen keinesfalls, was mit ihnen geschehen ist. So ähnlich ging es auch mir.

Ich informierte daher meine Familie, dass sie mich sofort nach Hause bringen sollten. Erst später begriff ich, wie schwierig das alles für meine armen Liebsten wurde! Wie konnten sie mich darauf vorbereiten, was mir geschehen war? Wie mir klarmachen, dass ich unter keinen Umständen jetzt sofort heim konnte? Doch einen Tag später hatte mein Gehirn sich wieder im aktuellen Jetzt zurechtgefunden. Ich erkannte den Blick aus dem Fenster wieder: da war ja meine schöne, vertraute Stadt! Ich war in Sicherheit, wie wunderbar!  

Die Schwester kam, um mein verbliebenes Bein neu zu verbinden. Dann, bevor sie weggehen konnte, forderte ich sie auf, mir mein anderes Bein zu zeigen. Schweigend zog sie die Decke weg und ging aus dem Raum. Ich erinnere mich, wie ich neugierig dieses restliche Etwas betrachtete: ach, SO sieht das aus… Und jene kleinere Geistesebene, die das Geschehen bisher noch nicht begriffen hatte, und jene enorme Geistesebene, die längst alles wusste, schlossen sich deutlich fühlbar in mir zusammen. Alles war in Ordnung, und es gab kein Erschrecken oder Bekümmern. Eine große innere Ruhe und Dankbarkeit erfüllten mich: ich war in diesem Leben geblieben.   

Auch wenn alle Heilungen sehr rasch verliefen, war es doch eine lange, sehr lange Strecke Weges zurück ins Leben. Viele schmerzhafte Operationen folgten den vielen ersten. Denkwürdige Gespräche und Erlebnisse begleiteten meine Zeit im Spital und in der anschließenden Rehabilitation. Ich fühlte mich ausnahmslos liebevoll und achtsam betreut. Auch das Umfeld war wunderbar und aufbauend: von meinem Zimmer in Salzburg aus konnte ich direkt auf den stattlichen Untersberg blicken, einen herzerwärmenden Ort der Kraft und der Schönheit. Aus dem Reha-Zimmer in Tirol hatte ich einen fabelhaften Blick auf den beeindruckenden Wilden Kaiser, dessen Spitzen so oft in den prachtvollsten Himmelsfarben zwischen Morgen- und Abendrot leuchteten.

Insgesamt vergingen acht Monate, bis ich wieder nach Hause entlassen wurde. Ich durfte danach erkennen, dass es eines ist, das Ereignis als solches ins Leben zu integrieren, aber noch einmal ein ganz anderes, danach mit den entstandenen Folgen zu leben.
Meine Prothesenanpassung beispielsweise gestaltete sich als sehr schwierig auf Grund der entstandenen Verletzungen. Es ist definitiv immer noch ein fortlaufender Prozess, den ich in Summe 
als umso ruhiger und harmonischer empfinde, desto tiefer ich im Vertrauen bin, dass in jedem Moment das für mich Beste geschieht.

Ganz ohne innere Herausforderungen ging es im neuen Leben aber auch nicht. Da und dort schob sich unvermittelt ein ganz normaler, menschlicher Schmerz in den Vordergrund.

Zum Beispiel kam ganz unverhofft kurz nach meiner Heimkehr ein Moment, in dem ich mich allen Ernstes kindlich-betroffen in meiner Umgebung umschaute und dachte: 'Also echt! Alle anderen wieseln ja immer noch auf zwei Beinen herum...'. Auch jetzt erkannte ich - wieder einmal - die Bedeutung der totalen Klarheit für jede einzelne meiner verschiedenen Bewusstseinsebenen. Ich wischte also meine spontanen Tränen weg und hielt eine meiner 'stillen Ansprachen' an mich selbst: 'Die anderen leben nun mal ein anderes Leben...' Das half augenblicklich - und dauerhaft. 

Unerwartet tief berührte mich auch das Betrachten von Urlaubsfotos aus der Zeit 'vor dem Unfall': da sah ich mich entspannt in der Sonne sitzen, mit zwei Beinen... und mich überfiel ganz plötzlich das intensive Gefühl: 'Oh Gott, wie schön und wie komplett war mein Körper doch - und ich konnte es (zu dieser Zeit) nicht ausreichend wertschätzen!' Nach einer Weile fand ich auch auf diese Frage die für mich passende Antwort: 'Keinesfalls hätte ich ahnen können, was sich ereignen würde. Und es ist doch gut, in jedem Moment entspannt und selbstverständlich das Leben zu genießen.' Da es dagegen nichts einzuwenden gab, war auch diese bestürzte Ebene zufriedengestellt. Seither betrachte ich meine Fotos wieder in Ruhe.

Mein Fremdenführerleben hat sich mit wenigen Ausnahmen beinahe völlig geschlossen. Dafür kann ich weiterhin meine energetische Berufung leben, ja baue diese weiter aus.

Bisher stört sich niemand in meinem Klientenkreis daran, wenn ich immer wieder mal ohne mein künstliches Bein ganz unkompliziert im Rollstuhl sitze. Und es freut mich sehr, dass erstmalig auch Menschen mit Behinderung den Weg zu mir gefunden haben, und zwar mit der ausdrücklichen Begründung, dass mein Handicap ihnen ausreichend Vertrauen dazu gegeben habe.
So bleibe ich weiterhin im Bewusstsein, dass alles so, wie es ist, richtig und gut ist.

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